Sonntag, 19. November 2017
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Das Leben in der Heimat mitgestalten


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Elf Mitglieder gründen die Jungen Freien Wähler Stadt und Landkreis: "Ihr könnt jetzt das Leben in der Heimat mitgestalten", sagte der Landratskandidat der Freien Wähler, Peter Dreier, als im Landgasthof Luginger in Mirskofen elf junge Leute zwischen 17 und 35 Jahren die Jungen Freien Wähler (JFW) Stadt und Landkreis gegründet haben. Die jungen Erwachsenen wollen sich von nun an nicht nur im Kreis-, sondern auch in ihren jeweiligen Ortsverbänden engagieren und Peter Dreier im Landratswahlkampf unterstützen.

"Die Freien Wähler sind im Landkreis sehr stark. Das wächst künftig noch weiter", freute sich JFW-Kandesvorsitzender Christian Hanika. Die JFW sind eine Untergruppierung, somit sind der Kreisverband und mögliche JFW-Ortsverbände automatisch im Bezirks- und Landesverband dabei. Außerdem informierte über den Ring Politischer Jugend, der politischen Jugendorganisation ein jährliches Budget, das vom Kultusministerium verwaltet wird, zur Verfügung stellt. Hanika und seine beiden Wahlhelfer, die JFW- Bezirksvorstandsmitglieder Lukas Waas und Tobias Beck, nahmen anschließend die Wahl der Gründungsvorstandschaft vor.

Zur Vorsitzenden wurde Bettina Schwarz (Rottenburg) gewählt, ihr Stellvertreter ist Sebastian Haider (Vilsbiburg). Die Kasse übernimmt Martin Windele (Hohenthann), Schriftführer ist Benjamin Landes (Wörth). Die weiteren Mitglieder sind Patrick Holzner (Rottenburg), Wolfgang Landes (Rottenburg), Barbara Luginger (Landshut), Kirstin Sauter (Landshut), Corinna Schicker (Rottenburg), Franziska Sixt (Rottenburg) und Isabella Wimmer (Rottenburg).

FW-Kreisvorsitzender Josef Popp freute sich, dass sich die Jungen Freien Wähler nun zusammengeschlossen hätten. "Nun könnt auch ihr eure Vorstellungen von Poltik einbringen." Bei den Freien Wählern können die jungen Mitglieder ihre Meinung frei sagen und danach abstimmen. 

"Es ist wichtig, dass sich junge Leute für Politik interessieren", fand FW-Bundes- und Landesvorsitzender MdL Hubert Aiwanger. "Man kann mehr erreichen, als man denkt. Das hat man bei der Abschaffung der Studiengebühren gesehen." Besonders die Bildungspolitik oder das schnelle Internet sind Themen, denen sich die Jungen Freien Wähler annehmen können. "Es hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass wir Themen auf allen Ebenen bedienen." Aiwanger erklärte, dass die Freien Wähler aus verschiedenen Ortsverbänden zusammengewachsen und somit dezentral organisiert sind. Auch stellvertretender Kreisvorsitzender, Kreisrat und Bürgermeister Alfred Holzner freute sich, dass die Gründung nun zustande gekommen sei. "Das ist ein guter Tag für den Landkreis und die Stadt Landshut." Er sicherte den jungen Mitgliedern Unterstützung des Kreisverbandes zu und freute sich auf eine gute Zusammenarbeit der beiden Kreis- und der Ortsverbände. 

Von einem "historischen Augenblick" sprach der Landratskandidat und Bürgermeister Peter Dreier. "Es freut mich unwahrscheinlich, dass das jetzt auf die Beine gestellt wurde." Die Neumitglieder sollen ihr Hauptaugenmerk auf die Jugend richten und die Begeisterung rüberbringen. "Es ist wichtig, dass wir junge, engagierte Leute aus der Heimat haben, die sich für unsere Jugendlichen einsetzen", sagte der Landratskandidat. "Die Jugend interessiert sich, und nun hat sie viele Ansprechpartner vor Ort."

(Bericht in der Landshuter Zeitung vom Freitag, 15. November 2013)