Sonntag, 19. November 2017
A- A A+

Smart Search Module

Notarztversorgung sichern


Landshuter Zeitung, 14. November 2013: FW-Landratskandidat Dreier über aktuelle Themen

Symbolbild PresseartikelWörth. Mehr als 70 Gäste haben sich am Sonntag zum Politischen Frühschoppen im Gasthof Zur Post eingefunden, um den Landratskandidaten der Freien Wähler, Peter Dreier, kennenzulernen. Themen waren unter anderem die stark befahrene Ortsdurchfahrt von Wörth, zudem ging der Hohenthanner Bürgermeister auf den Grundwasserschutz und den Erhalt einer flächendeckenden medizinischen Versorgung ein. Weiterhin stellte sich Dreier persönlich vor und berichtete von seiner beruflichen Laufbahn.

„Wir haben als Landkreis die Aufgabe, für eine flächendeckende medizinische Versorgung zu sorgen“, so der Landratskandidat. Deshalb gebe es für ihn auch überhaupt kein Rütteln an den Standorten Vilsbiburg oder Rottenburg. „Wir müssen unsere Häuser erhalten und stärken, so wie wir das in der Vergangenheit auch getan haben“. Darüber hinaus sei es eine große Herausforderung, die Zusammenarbeit mit dem Klinikum der Stadt Landshut voranzubringen. „Es interessiert die Bürger nicht, wer Träger des Krankenhauses ist, sondern wo man die beste medizinische Versorgung bekommt.“ Auch die Notarztversorgung müsse gesichert werden. Eine weitere wichtige medizinische Einrichtung des ländlichen Raumes seien die Hausärzte, „und hier müssen wir Ideen entwickeln, damit wir wieder junge Ärzte für unsere Region in der Zukunft gewinnen können“.

In Sachen Landwirtschaft und Grundwasserschutz, die einen Großteil des Landkreises betreffen, hat sich in Peter Dreiers Heimatgemeinde Hohenthann einiges getan. Die Landwirte gründeten eine Projektgruppe, weiterhin wurde die „Interessengemeinschaft Gesundes Trinkwasser“ aus der Taufe gehoben. „Durch gemeinsames Miteinander haben wir Lösungen gefunden“, berichtete der Bürgermeister.

„Trotz unmittelbarer Nähe zur Autobahn A92 fahren täglich unzählige Lkw´s durch unsere Ortschaft, kann man denn hiergegen gar nichts machen“, brachte ein besorgter Bürger eine vieldiskutierte Frage in die Diskussion, die so Dreier, in erster Linie eine Aufgabe der Bundespolitik und hier des Bundesverkehrsministeriums sei, in solchen oder ähnlich gelagerten Fällen Gegenmaßnahmen zu beschließen.