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Josef Reff will Bürgermeister werden


Bericht aus der Landshuter Zeitung vom 23. November 2013: Kandidaten der Freien Wähler für die Kommunalwahl aufgestellt

Nominierungsversammlung in GeisenhausenGeisenhausen. Josef Reff ist der Kandidat der Freien Wähler für die Bürgermeisterwahl im März 2014. Einstimmig wurde er am Donnerstagabend bei der Austellungsversammlung in den Brauhausstuben nominiert. Ebenso ohne Gegenstimmen wurde die Liste mit den 20 Kandidaten und den Ersatzleuten für die Gemeinderatswahl genehmigt. Der Bewerber für das Amt des Bürgermeisters stellte sich und seine Ansätze zur Gemeindepolitik in einem Grundsatzreferat vor. Peter Dreier, stellvertretender Landrat und Kandidat für die Landratswahl, zeigte seine Freude darüber, das die Geisenhausener Freien Wähler den Bürgern geeignete Bewerber anböten.

 Zu seiner eigenen Person sagte Josef Reff, er sei 52 Jahre alt, verheiratet, habe zwei Kinder und sei auf dem Bauernhof seiner Eltern in Schlott bei Geisenhausen aufgewachsen. Er arbeite als Bereichsleiter bei der Firma Dräxlmaier, führe ein Team von rund 40 Personen, die weltweit verteilt seinen und bearbeite einen Umsatz von 500 Millionen Euro jährlich. Im Gemeinderat ist Reff seit 2008 für die Freien Wähler und Mitglied in verschiedenen Ausschüssen und Arbeitsgruppen.

Sein Ziel in der Kommunalpolitik sei die Zusammenarbeit. Dabei wünscht sich Reff die Kooperation nicht so, wie es sie momentan gebe: "Manchmal fliegen im Gemeinderat die Fetzen." Im Dialog mit den Vereinen, Organisationen, mit der Wirtschaft und vor allem mit den Bürgern wolle er die Arbeit sachbezogen ungeachtet der Parteizugehörigkeit führen. "Die schlechteste Entscheidung ist keine Entscheidung", meinte der Kandidat. Eher bevorzuge er einen Kompromiss, den alle mittragen könnten. Man müsse jetzt mt Umsicht und Weitblick die Weichen stellen, damit Geisenhausen ein Ort bleibe, der wirtschaftlich interessant und für Familien attraktiv bleibe.

Als seine kommunalen Ziele gab er an, für gewerbefreundliche Rahmenbedingungen zu sorgen, den inneren Ortsbereich attraktiv zu gestalten, die Vereine undden Breitensport zu unterstützen und die kommunale Energie- und Umweltpolitik zu fördern. Dabei wolle Reff auf den "sinnvollen und sorgfältigen Umgang mit den finanziellen Mitteln" achten. Zur Belebung des Innenbereichs schlug der Bewerber vor, zwischen Vermietern und Unternehmen zu koordinieren. In der Verwaltung möchte Reff eine Stabstelle "Wirtschaftsreferat" einrichten als Ansprechpartner für Unternehmen. Sie könne Starthilfen geben, Existenzgründungen unterstützen und auf Fördermöglichkeiten hinweisen. Als roter Faden solle ein Gemeindeentwicklungsprogramm dienen, bei dem Speziallisten zum Tragen kämen, wo man selbst nicht weiterkomme.
Ansonsten wolle er selbst anpacken und mit dem "gut gelungenen Leitbild" arbeiten, das nur aktualisiert werden müsse. In naher Zukunft sieht Josef Reff die Sanierung des Freibades und des Sportplatzes, den Straßen- und Radwegebau und die Einrichtung eines neuen Bauhofs. "Ich stehe für offene und ehrliche Kommunalpolitik", schloss der Bürgermeisterkandidat. 

"Kraft der Mitte"

Zu Beginn der Versammlung hatte der amtierende Bürgermeister Robert Maier als Vorsitzender der  Freien Wähler einen Streifzug durch die Geschichte des Vereins unternommen. Die Wählervereinigung kenne keinen Fraktionszwang, unterliege keiner Ideologie und stelle den Bürgerwillen in den Vordergrund. "Traditionell sind die Freien Wähler die Kraft der Mitte", sagte Maier. Die Liste der Kandidaten für die Gemeinderatswahl nannte er "breit aufgestellt mit allen Berufsgruppen" und verlieh der Hoffnung Ausdruck, denselben Wahlerfolg wie im Jahr 2008 erreichen zu können.
Stellvertretender Landrat Peter Dreier bescheinigte dem Bürgermeisterkandidaten Josef Reff große Erfahrung in den Bereichen, die ein Bürgermeister beherrschen müsse: als "Kümmerer und Manager". Zu seiner eigenen Kandidatur für die Landratswahl sagte er, es sei für ihn eine Selbstverständlichkeit, für das Krankenhaus in Vilsbiburg zu kämpfen. Außerdem sei der flächendeckende Grundwasserschutz eine wichtige Aufgabe der Zukunft.
Als Versammlungsleiter fungierte Franz Mulzer. Die beiden Wahlgänge ohne Gegenstimmen bezeichnete Robert Maier als " erfreuliches Ergebnis".