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Vom Fußballkapitän zum Landratskandidaten


Bericht der Landshuter Zeitung, 29.November 2013: Freie Wähler nominieren Peter Dreier - Viel Unterstützung von den Kreistagskandidaten

Die Kandidaten für den Kreistag,,Ich möchte Landrat werden“, sagte Peter Dreier bei der Nominierung des Landrats- und der Kreistagskandidaten der Freien Wähler im Gasthaus Luginger in Mirskofen.

Rückenwind erhält Dreier, der sich seit Februar in jeder Gemeinde im Landkreis vorstellte, von den 60 Kreistagskandidaten. Sie stammen aus 28 der 35 Gemeinden und decken bestmöglich die Interessen der 148000 Landkreisbürger ab. Dreier sagte, es handle sich um die stärkste Liste, ,,die wir je bei den Freien Wählern hatten". Besser könne man sich nicht präsentieren. ,,An uns kommen die Wähler nicht vorbei“, stimmte Dreier die Gäste auf den Wahlkampf ein. Demnach bleiben den Freien Wählern noch 100 Tage beziehungsweise 15 Wochen, um die Bürger als Menschen zu überzeugen. Sowohl der Landratskandidat Peter Dreier als auch die 60-köpfige Kreistagsliste wurden ohne Gegenstimme nominiert. ,,Kann man da noch Zweifel haben?", fragte Kreisvorsitzender Josef Popp.



Beim FußbaII war Peter Dreier früher der Kapitän, nun ist er der Landratskandidat der Freien Wähler. Die Tugenden von damals hat sich der Bürgermeister von Hohenthann bewahrt und so möchte er mit Kameradschaft unter den Kandidaten erfolgreich sein und die Landratswahl am 16. März gewinnen. Die Unterstützung für Peter Dreier ist groß. Alle Mitglieder stimmten für den Hohenthanner Bürgermeister als ihren Landratskandidaten. Neinstimmen oder Enthaltungen gab es nicht. Geschlossenheit demonstrierten die Freien Wähler auch bei der WahI ihrer Kreistagsliste, über die sie im Block abstimmten. Erneut herrschte große Einigkeit, wenngleich es unter den 101 Stimmberechtigten bei dieser Abstimmung eine Enthaltung gab.

Die Freien Wähler stehen hinter ,,ihrem" Peter Dreier

Dreier nutzte die Nominierungsversammlung, um seiner Frau und den Kindern für die Unterstützung zu danken. Auch seine Eltern und die Schwiegereltern stünden hinter seiner Landrats-kandidatur. Ob dieses Rückhaltes scheue er sich nicht vor großen Aufgaben. Zu den ,,Herausforderungen, die wir gemeinsam lösen können“, zählt Dreier die Energiewende, den Grund-wasserschutz, die Sicherung der (not)ärztliche Versorgung und den Bildungsbereich (Inklusion). Auch ein regionales Verkehrskonzept häIt Dreier für erforderlich. Als Grundlage für seine Kandidatur und die spätere Arbeit als Landrat sieht Dreier das gegenseitige Vertrauen. ,,So wurde ich erzogen", erklärte er. Glaubwürdigkeit, Ehrlichkeit und Transparenz seien die Grundsätze, nach denen er lebe und arbeite. Nun gelte es, die Wähler mit Mundpropaganda von den Stärken der Freien Wähler zu überzeugen.

Nach der Wahl ihres Landratskandidaten Peter Dreier erhoben sich die Mitglieder und applaudierten ,,ihrem Peter“. Bevor über die Kreistagsliste abgestimmt wurde, sollten sich die Kandidaten vorstellen. Kaum einer nutzte die Möglichkeit, über sich zu sprechen. Die Kreistagskandidaten, von Johann Weinzierl auf Platz zwei bis zu Reinhold Kerner auf Platz 60, stehen hinter ihrem Landratskandidaten und erklärten das zusammen mit ihren Glückwünschen. Auch die fünf Ersatzkandidaten setzen sich dafür ein, dass im kommenden Jahr die Farben im Landratsamt wechseln und ein ,,Oranger“ anstelle des ,,Schwarzen" auf dem Chefsessel im Landratsamt Platz nimmt.

Der Bundes- und Landesvorsitzende Hubert Aiwanger bezeichnete die Freien Wähler als zweitstärkste kommunalpolitische Kraft. Es zeuge von der Stärke der Freien Wähler, dass sie mittlerweile so viele Bürgermeister im Landkreis stellen, dass diese nicht mehr namentlich begrüßt werden, weil das zu lange dauern würde. Ein Qualitätsmerkmal der Freien Wähler sei eben ihre  erstklassige Kommunalpolitik, lobte Aiwanger.

 

Kandidaten aus allen Teilen des Landkreises:

Die Kreistagsliste der Freien Wähler umfasst 60 Kandidaten: Peter Dreier (Hohenthann), Johann Weinzierl (Rottenburg), Josef Popp (Furth), Hubert Aiwanger (Rottenburg), Fritz Wittmann (Essenbach), Helmut Haider (Vilsbiburg), Alfred Holzner (Rottenburg), Ludwig Robold (Ergoldsbach), Robert Maier (Geisenhausen), Josef Heckner (Ergolding), Christa Popp (Pfeffenhausen); Thomas Huber (Kumhausen), Andreas HeId (Eching), Willi Gürtner (Altdorf), Johann Angstl (Postau), Lorenz Fuchs (Schalkham), Andreas Strauß (Ergolding), Johann Schraml (Essenbach), Angelika Aiwanger (Rottenburg), Johann Zenger (Hohenthann), Johann Schreff (Altfraunhofen), Ludwig Greimel (Velden), Andreas Kellerer (Obersüßbach), Georg Luginger (Essenbach), Pius Zinner (Hohenthann), Josef Reff (Geisenhausen), Thomas Loibl (Rottenburg), Karlheinz Hiller (Vilsbiburg), Erwin Maier (Niederaichbach), Heike Berger (Ergoldsbach), Josef Raßhofer (Bruckberg), Erwin Fußeder (Boden-kirchen), Sven Herrnreiter (Aham), Fritz Wenzl (Essenbach), Bettina Schwarz (Buch), Siegbert Schnarr (Rottenburg), Wolfgang Wenninger (Weng), Andreas Horsche (Furth), Marion Wagner (Wörth), Gerlinde Ruhland-Grosser (Essenbach), Martin SölI (Wurmsham), Jakob Sand (Niederaich-bach), Christoph Kropp (Adlkofen), Andreas Kolbeck (Ergoldsbach), Bernhard Pritscher (Ergolding), Norbert Zierer (Pfeffenhausen), Sebastian Schinhanl (Neufahrn), Stefan Gnosa (Kumhausen), Johann Ziegltrum (Altdorf), Rudolf Nirschl (Essenbach), Erwin Irlbeck (Essenbach), Franz Stöckl (Ergolding), Johann Staudinger (Geisenhausen), Norbert Büttner (Tiefenbach), Christian Bauer (Ergoldsbach), Siegfried Christ (Essenbach), Stefan Thoma (Bruckberg), Wilhelm Stanglmayr (Altdorf), Uta Loos (Vilsbiburg) und Reinhold Kerner (Rottenburg). Die Ersatzkandidaten sind Johann Reiter (Velden), Hans Kaltenhauser (Niederaichbach), Günter Bliemel (Hohenthann), Oliver Pöschl (Neufahrn) und Wolfgang Landes, (Wörth).