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Christa Popp geht ins Rennen


Erschienen in der Landshuter Zeitung, 11.Dezember 2013: Kommunalpolitikerin bewirbt sich um Bürgermeisteramt – Nominierungsversammlung der FW

 

2013 12 09 FW-Nominierung-0676Pfeffenhausen. Nach der SPD haben nun auch die Freien Wähler ihren Hut in den Ring geworfen. Christa Popp wird sich bei der Kommunalwahl 2014 erneut um das Amt der Bürgermeisterin bewerben. Am Montag nominierte sie der Ortsverband einstimmig als Kandidatin. Zudem stellten die FW die Gemeinderatsliste auf.

Ihre Entscheidung stehe noch nicht lange, erklärte Christa Popp den 36 Anwesenden im Brauereigasthof Pöllinger. Letztendlich erklärte sie den Entschluss damit, dass „mehr drin sein muss für unseren Ort“. Als Bürgermeisterin wolle sie den Schwerpunkt legen auf die Unterstützung von Familien. Auch den Hochwasserschutz und die Fortsetzung des Gewässerentwicklungsplans nannte sie. Besonders am Herzen liegt der Bürgermeisterkandidatin die Belebung der Ortsmitte. Hier sieht sie die Gemeinde in der Vorbildfunktion. Erste Maßnahmen wären die Pflege der kommunalen Flächen und Gebäude, wie das Königbräu-Grundstück, das Gaillinger-Haus oder die Hopfenhalle. Auch der Ausbau des Radwegenetzes würde dazu beitragen, den Ortskern mit Leben zu erfüllen. „Es ist Zeit zum Handeln“, meinte Popp.

Christa Popp ist verheiratet und Mutter von drei Töchtern. Seit 1990 ist die Erzieherin Gemeinderätin in Pfeffenhausen. Von 2002 bis 2008 war sie stellvertretende Bürgermeisterin. Dem Kreistag Landshut gehört sie seit 2002 an. Dort ist sie Mitglied im Hochbauausschuss und stellvertretendes Mitglied im Rechnungsprüfungsausschuss. „In meinem Beruf gibt es Parallelen, die ich im Rathaus einbringen kann“, fuhr Popp fort. Als Leiterin des Kindergartens in Großgundertshausen ist sie eigenen Angaben zufolge mit der Personalführung vertraut. Auch der Umgang mit  Ämtern und Einrichtungen gehören zu ihrem Berufsalltag, ebenso wie der Balanceakt zwischen Kindern, Eltern, Träger und Behörden.

„Ich habe Christa Popp schätzen gelernt aufgrund ihrer sachlich orientierten Art“, hob FW-Landratskandidat Peter Dreier hervor. Zudem bringe sie immer wieder neue Ideen auf den Tisch und scheue auch vor großen Herausforderungen nicht zurück. Dies seien die besten Voraussetzungen für das Bürgermeisteramt. Dreier erklärte: „Ich wünsche mir, dass wir über den 1. Mai 2014 hinaus als Kollegen zusammenarbeiten werden.“ FW-Nominierung

„5+1“ laute das Ziel der FW für die Kommunalwahl, zeigte sich Ortsvorsitzender Martin Gebendorfer selbstbewusst. „Mit unseren hervorragenden Gemeinderatskandidaten und Christa Popp als Bürgermeisterkandidatin trauen wir uns, diese Prognose zu stellen.“ Gebendorfer freute sich, eine starke Liste präsentieren zu können. Auf ihr sind Kandidaten aus allen ehemaligen Gemeinden vertreten. Die Frauen und Männer repräsentieren eine breite Bevölkerungsschicht, sowohl hinsichtlich ihres Alters als auch ihres Berufes. Die Liste – bestehend aus erfahrenen und neuen Kandidaten – vereine sowohl innovative Ideen als auch kommunalpolitische Kompetenz. „Der Wähler kommt nicht an unseren guten Kandidaten vorbei.“

FW-Kreisvorsitzender Josef Popp und Schwager von Christa Popp forderte den Ortsverband auf, die positive Arbeit der Gruppierung selbstbewusst nach außen zu tragen. Oftmals stellen die FW ihr Licht unter den Scheffel. Der Kreisvorsitzende ermunterte die Kandidaten, ihre Themen und Anliegen mit Überzeugung vorzutragen um zu beweisen, dass sie engagiert hinter den Belangen der Gemeinde stehen. „Bei uns sind die Bürger gewohnt, dass sie auf Vertrauen bauen können“, bestätigte Dreier. Die FW haben sich stets durch ihre parteiübergreifende Denkweise ausgezeichnet. „Wir werden einen sachlichen Wahlkampf führen“, bekräftigte auch Bürgermeisterkandidatin Christa Popp.

Info
Wahlkampfauftakt der FW Pfeffenhausen ist am Sonntag, 12. Januar, um 19 Uhr im Brauereigasthof Pöllinger.

Wahlvorschlag der Freien Wähler

Pfeffenhausen. Die Liste der Freien Wähler für die Gemeinderatswahl setzt sich wie folgt zusammen: Christa Popp (Pfeffenhausen), Martin Gebendorfer (Thonhausen), Norbert Zierer (Pfeffenhausen), Thomas Büchl (Oberhornbach), Josef Huber (Egg), Bianca Faßler (Oberlauterbach), Thomas Wichert (Holzhausen), Anton Ernle (Pfeffenhausen), Franz Steiner (Rainertshausen), Franz Kindsmüller (Koppenwall), Simon Söder (Oberlauterbach), Rainer Schrautzer (Niederhornbach), Dr. Markus Schlattmann (Pfeffenhausen), Jürgen Faltermeier (Oberlauterbach), Jürgen Ehner (Pfeffenhausen), Angelika Eichelberger (Pfaffendorf). Ersatzkandidaten sind Sieglinde Kraus (Koppenwall) und Robert Huber (Rainertshausen). Sie rücken im „Auffüllverfahren nach. Eine Listenverbindung gehen die FW nicht ein. Zum Beauftragten für den Wahlvorschlag wurde Georg Thoma bestimmt, Stellvertreter ist Martin Gebendorfer.