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Die Gemeinde fit für die Zukunft machen


Bericht aus der Landshuter Zeitung, 17. Januar 2014: Auftaktversanstaltung der FW mit Vorstellung von Andreas Horsche und Peter Dreier

Bgm.kandidat Andreas Horsche, Landratskandidat Peter Dreier, Josef PoppFurth. Mit einer Liste, die die Gesellschaft widerspiegelt, und einem Bürgermeisterkandidaten, der optimale berufliche Voraussetzungen für dieses Amt mitbringt, gehen die Freien Wähler in den Wahlkampf. Am Dienstag war die Auftaktveranstaltung im voll besetzten Saal der Schloßwirtschaft. Neben den Kandidaten für die Gemeinderats- und Bürgermeisterwahl stellte sich auch FW-Landratskandidat Peter Dreier vor.

Ortsvorsitzender Josef Popp wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass die Kommunalwahlen diesmal von besonderem Interesse seien. Nicht nur der Gemeinderat und der Kreistag, sondern auch der Bürgermeister und der Landrat werden neu gewählt. In einer Rückschau auf diese Legislaturperiode und auf die 18 Jahre mit Dieter Gewies als Bürgermeister bedankte sich Popp beim Gemeinderat und bei Gewies für die erfolgreiche Arbeit. 

"Mit Bürgermeister Gewies hat eine andere politische Kultur im Gemeinderat begonnnen", erklärte der Vorsitzende. Der Gemeinderat wurde an die Probleme der Kommune herangeführt und intensiv an der Willensbildung beteiligt. In einer Klausurtagung vor sechs Jahren haben die Kommunalpolitiker Ziele für die Gemeinde erarbeitet. "Wir haben unsere Ziele abgearbeitet und sogar neue hinzugekommene Aufgaben bewältigt", berichtete Popp stolz. So war es möglich, ein "Wohlfühl-Gefühl"für die Bürger in vielen Bereichen zu schaffen. Einen "gewaltigen Sprung" habe die Gemeinde bei den erneuerbaren Energien gemacht. 

Sicherlich gebe es noch viele Aufgaben. Diese sind dann vom neuen Gemeinderat zu bewältigen. 

Anschließend informierte Bürgermeisterkandidat Andreas Horsche über seine eigene Person. Der 36-jährige Diplomverwaltungswirt wohnt mit seiner Frau und zwei Töchtern im Drei-Generationenhaus in Schatzhofen. Nach der Ausbildung zum Möbelschreiner ließ sich Horsche zum Militärmusiker ausbilden. Danach schlug er die Verwaltungslaufbahn ein und ist derzeit Hauptamtsleiter in Abensberg. Zudem hat er den Lehrauftrag zum Kommunalrecht an der Bayerischen Verwaltungsschule. Zu seine Hobbys zählt Horsche das Musizieren und Gleitschirmfliegen. Des Weiteren ist er in vielen Ortsvereinen ehrenamtlich engagiert. Auch bei der Feuerwehr ist er Mitglied.

Seine Familie und sein Chef in Abensberg bekräftigen ihn zu seiner Kandidatur, berichtete Horsche, Als Bürgermeister wolle er das Geschaffene für die Zukunft bewahren und weiterentwickeln.

Zuvor hatt sich Landratskandidat Peter Dreier vorgestellt. Mit 27 Jahren Erfarung in der kommunalen Verwaltung und der Kommunalpolitik bringe er die Voraussetzungen mit, um mit den Gemeinden eine solide Finanzpolitik zu betreiben. Als weiteres Ziel nannte Dreier die flächendeckende medizinische Versorgung. Ebenso wie bei der Zusammenarbeit mit der Hochschule Landshut und der Energiewende mit den Gemeinde und Bürgern müsse der Landkreis seine Potenziale noch stärker nutzen. 

Die Gemeinderatsliste der Freien Wähler führt Zweiter Bürgermeister Josef Popp an. Es folgen die Gemeinderäte Peter Rössel, Dr. Alexander Schweiger, Monika Dierl und Helga Schiemann. Auf den weiteren Plätzen kandidieren Matthias Gewies, Sebastian Rieder, Florian Popp, Andreas Seidl, Christoph Schmalhofer, Helmut Hacker, Rudi Bittner, Maria Tober, Andrea Marzian und Maria Metz. Neben der persönlichen Vorstellung gaben die Gemeinderatskandidaten uch an, welche Ziele sie im Gremium verfolgen wollen. Popp freute sich, den Wählern diese eindurcksvolle Liste präsentieren zu können. Die Kandidaten würden eine gute Mischung aus Jung und Alt, Frauen und Männern bilden, die zudem aus verschiedenen Berufsgruppen stammen. 

Nachdem sich die Kreistagskandidaten aus Furth, Hohenthann, Rottenburg und Essenbach ebenfalls präsentiert hatten, stellte Horsche seine Ziele als Bürgermeister dar. Er sehe Furth als "Zukunftsgemeinde" und setze dabei auf eine nachhaltige Entwicklung, die sowohl die Infrastruktur als auch die Innenentwicklung und das kulturelle Miteinander einschließe. Auch die Steigerung der Lebensqualität sieht der Bürgermeisterkandidat als Herausforderung, der er sich stellen möchte. Dazu zählt er die Vereinbarkeit von Familie und Beruf oder die Freizeitgestaltung für die älteren und die jüngeren Bürger. Als anstehende Projekte nannte er den Breitbandausbau in Schatzhofen und Punzenhofen, den Kindergartenneubau sowie die Erschließung von Baugebieten und Verkehrswegen.

Mit Hinweisen zu Wahl beendete Josef Popp die Auftaktveranstaltung. Die Bürger ermutigte er, von ihrem Wahlrecht gebrauch zu machen und ihre Stimme bei den Kommunalwahlen abzugeben.