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Firmen gewinnen und Arbeitsplätze schaffen


Bericht aus der Landshuter Zeitung, 22. Februar 2014: Abschlussveranstaltung der Freien Wähler mit Hans Zenger und Peter Dreier

v.l. Rosi Buchner, Waltraud Zenger, Hans Zenger, Peter Dreier, Hubert Aiwanger, Petra DreierHohenthann. Rappelvoll war der Saal der Gastwirtschaft Vilser bei der Abschlussveranstaltung der Freien Wähler am Donnerstag. Die Kandidaten mussten zusätzliche Stühle in den Saal bringen und dann selbst im Gang auf ihre Vorstellung warten. Neben ihnen stellten sich Bürgermeisterkandidat Hans Zenger, Landratskandidat Peter Dreier und einige Kreistagskandidaten vor.


Peter Dreier war stolz auf die vielen Gäste aus seiner Heimat, die Interesse an den Kandidaten der Freien Wähler zeigten. Der Bürgermeister blickte auf die vergangenen sechs Jahre zurück. Man habe beispielsweise die Ortsumgehung Weihenstephan gebaut und fast alle Ortsteile mit schnellem Internet versorgt. „Es waren auch viele Projekte dabei, die vor sechs Jahren noch nicht in unserem Wahlprogramm gestanden sind“, merkte Dreier an. Besonders betonte er, dass die Gemeinde ihren Schuldenstand abgebaut habe. Alle Maßnahmen und Projekte seien parteiübergreifend und gemeinsam mit den Bürgern gelungen. Sein Amt möchte der Landratskandidat nun Hans Zenger übergeben: „Er hat die besten Qualifikationen, da er ein erfolgreicher Unternehmer und seit zwölf Jahren zweiter Bürgermeister ist.“
Auch wenn sich der Landkreis in den vergangenen 42 Jahren sehr gut entwickelt habe, könne man sich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. „Denn Stillstand bedeutet Rückschritt“, sagte Dreier. Der Landkreis stehe immer wieder vor neuen Herausforderungen, dazu gehört auch die Optimierung der Wirtschaftsförderung. „Wir müssen weiterhin neue Firmen für den Landkreis gewissen, um damit Arbeitsplätze zu schaffen und zu sichern.“ Hier möchte Dreier ein Regionalmanagement erstellen: „Dabei arbeiten wir Ideen heraus, wo es noch Defizite gibt und wie wir, gemeinsam mit den Gemeinden, Gegensteuern können.“ Auch die Zusammenarbeit mit der Stadt Landshut hob Peter Dreier hervor.
Weiterhin sprach er den Erhalt der drei Landkreiskrankenhäuser und die Zusammenarbeit mit dem Klinikum, die Ausbildung junger Ärzte in Landshut und die Sicherung des Notarztstandortes an. Durch das Pilotprojekt „Landwirtschaft und Grundwasserschutz“ stehe Hohenthann nun bayernweit im Fokus. „Hier wollen wir für ganz Bayern neue Erkenntnisse gewinnen, darauf können wir stolz sein“, freute sich Dreier. Zudem habe man das Negativimage in etwas Positives umwandeln können.
Anschließend stellte sich Hans Zenger vor: „Dank der nachhaltigen und vorausschauenden Amtsführung unseres Bürgermeisters Peter Dreier hat  sich die besonders die finanzielle Situation unserer Gemeinde in den letzten zwölf Jahren äußerst positiv entwickelt. Als Bürgermeister wird es mein Ziel sein, diesen Prozess weiterzuführen.“ Er wolle dafür sorgen, dass gemeindliche Investitionen auch künftig zielgerichtet und zukunftsorientiert vorgenommen werden und mahnte, sich auf eine finanziell machbare Politik zu konzentrieren.
Zenger stellte fest, dass die Informationen aus dem Rathaus sowie die Dienstleistungen der Verwaltung  ein sehr hohes Qualitätsniveau erreicht haben. „Ich werde alles tun, damit dies so bleibt“, versprach er. Zudem bemerkte er, dass im Gewerbegebiet bereits alle Grundstücke verkauft seien. „Meine Aufgabe wird es sein, geeignetes Bauland zu erwerben, damit sich neue kleine sowie mittelständische Betriebe ansiedeln können. Sie schaffen Arbeitsplätze und stärken die Attraktivität unserer Gemeinde“, sagte Zenger.
Auch die Gemeinderatskandidaten stellten sich vor. Sabine Kermer-Prelicz, Frauenbundsvorsitzende aus Hohenthann, stellte die Menschen der Gemeinde in den Mittelpunkt ihrer Vorstellung.  Sie plädierte dafür, „Gemeindepolitik jenseits von Parteiideologien zu betreiben“. Für Gemeinderatskandidat Robert Müller ist eine positive Weiterentwicklung Hohenthanns ohne Schwarz-Weiß-Denken wichtig. Seine langjährigen Erfahrungen als ehemaliger Vorsitzender der FC Hohenthann möchte er hier gerne miteinbringen.  Alois Taglinger, zweiter Vorsitzender der Feuerwehr Hohenthann, liegen die einzelnen Feuerwehren am Herzen: „Um weiterhin im Schadensfall optimal Hilfe leisten zu können, müssen unsere Feuerwehren bestens ausgestattet sein. Aber auch die Feuerwehrvereine leisten ihren  Beitrag zum  gesellschaftlichen Leben in unserer Gemeinde.“ Zudem stellten sich die Kreistagskandidaten Pius Zinner, Erwin Irlbeck, Fritz Wittmann, Georg Luginger, Christa Popp, Andreas Horsche und Hubert Aiwanger vor.