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Gemeinde muss sich an Interessen anpassen


Bericht aus der Landshuter Zeitung, 01. März 2014: Bürgermeisterkandidat der Freien Wähler will gute Gesundheits- und Nachversorgung

Abschlussveranstaltung FurthFurth. Auch die letzte Informationsveranstaltung der Freien Wähler, die zugleich die Wahlkampfabschlussveranstaltung war, war wieder sehr gut besucht. Über 60 Senioren konnten sich bei Kaffee und selbst gebackenem Kuchen über die Ziele der Freien Wähler beim Jägerwirt informieren. Zweiter Bürgermeister Josef Popp ging auf die beispielhafte Entwicklung der Gemeinde unter Dieter Gewies ein.

Besonders mit betreutem Wohnen, Nahversorgung und Neugestaltung des Dorfzentrums sind beispielhafte Projekte für das Leben im Alter realisiert worden so Popp über die bisherige Arbeit. Mit Andreas Horsche freut er sich einen Kandidaten gefunden zu haben, der mit seinem Fachwissen und seinen Ideen an die Arbeit von Dieter Gewies anknüpfen kann. 
In seiner persönlichen Vorstellung ging Andreas Horsche auf die Erfahrungen der Kommunalverwaltung von Abensberg ein. Als Hauptamtsleiter ist er unter anderem für den Seniorenbeirat der Stadt Abensberg verantwortlich. Dieses Instrument der Information und Mitbestimmung für die ältere Generation, möchte er auch in Furth etablieren. Daher bedankte er sich auch für die starke Teilnahme des Further Seniorenkreises bei der Veranstaltung.

Neben der Mitbestimmung waren ärztliche und notärztliche Versorgung, Weiterentwicklung der Barrierefreiheit und Erhalt und Ausbau der Nahversorgung wichtige Themen. "In einer älter und bunter werdenden Gesellschaft, muss sich auch die Gemeinde an die veränderten Interessen anpassen. Personennahverkehr und gesellschaftliche Mitte am Dorfzentrum müssen als Leistungen der Mobilität und für das Miteinander von alt und jung  uzur Verfügung stehen", führte Horsche aus.

Mit der Seniorenveranstaltung hielten die Freien Wähler ihre Abschlussveranstaltung. Bürgermeisterkandidat Andreas Horsche nahm daher die Chance wahr, den Wegbegleitern und Förderern für Ihre Unterstützung zu danken. Als Anerkennung überreichte er dem Gast Dr. Uwe Brandl und Franz Schober (Ehrenmitglied der Freien Wähler aus Punzenhofen) ein kleines Präsent. Dr. Uwe Brandl bedankte sich mit den Worten: "Wenn Sie mir und der Stadt Abensberg einen Gefallen tun wollen, dann wählen Sie Andreas Horsche nicht. Wenn Sie für Furth etwas Gutes tun wollen, dann wählen Sie ihn zu Ihrem neuen Bürgermeister." In seiner anschließenden Ansprache ging Brandl auf die Notwendigkeit von Verwaltungserfahrung auf den herausgehobenen kommunalen Positionen ein. Mit Peter Dreier (Bürgermeistersprecher und Landratskandidat im Landkreis Landshut) und Andreas Horsche bewerben sich solche Fachleute um das Amt. "Die Farbe des Parteibuchs spielt dabei nur eine nachgeordnete Rolle, denn Ideen und Fähigkeiten sowie ehrenamtliche Interessen an den Menschen und der Kommunalpolitik ist entscheidend für einen guten Kandidaten", so Brandl.

Peter Dreier knüpfte in seinen Grußworten diese Gedanken weiter. Uwe Brandl ist der Beweis für ein überparteiliches konsequentes Eintreten für dir kommunaln Interessen. Über 2030 Gemeinden Bayerns sind im Bayerischen Gemeindetag repräsentiert. Losgelöst von Partei und Ausrichtung setzen sich Bürgermeister, Landrat und die vielen kommunalen Mandatsträger für die gemeindlichen Belange ein. Auch Dreier möchte die Themen vor Ort als zukünftiger Landrat aufgreifen und in Zusammenarbeit mit den anderen Parteien einer konstruktiven Lösung zuführen. 

Als Stichpunkte ging er ebenfalls auf die medizinische Versorgung und die Verkehrslage ein. Besonders für die ältere Generation ist es wichtig, dass eine Versorgung vor Ort gewährleistet bleibt. Das möglichst lang der Verbleib in den eigenen vier Wänden durch qualitativ hochwertige ambulante Pflege garantiert wird. Gemeinsam mit der Stadt Landshut möchte er ein Verkehrskonzept für die Region entwickeln.